Presse / Medienecho

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Produktion | 02. Februar 2012

"Marktreife muss weiter beschleunigt werden"

Die deutsche Industrie zählt zu den innovativsten weltweit. Doch trotzdem gibt es einige Defizite, meint Dr. Fabian Dömer. Zum einen hapert es oft mit der Synchronisation der klassischen Ingenieurbereiche und der IT, zum anderen muss die Umsetzungsgeschwindigkeit bis hin zur Produkt- oder Marktreife dringend beschleunigt werden, so der Deutschlandchef von Arthur D. Little. Darüber hinaus wird der Trend zur Smartization in vielen privaten und wirtschaftlichen Bereichen an Bedeutung gewinnen. Entscheidend ist dabei die intelligente Integration der technischen Möglichkeiten in neue und innovative Geschäftsmodelle.

Die Welt | 01. Februar 2012

Strahlendes Ende

Aufgrund der Energiewende müssen alle siebzehn Kernkraftwerke innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht nur abgeschaltet, sondern anschließend auch noch entsorgt werden. Doch der Rückbau bis auf die grüne Wiese wird voraussichtlich sehr teuer. Rund 18 Milliarden Euro können Demontage und Entsorgung von Millionen Tonnen kontaminierten Stahl und Beton kosten, so das Resultat einer aktuellen Studie von Arthur D. Little. Den Preis dafür werden letztendlich die Stromkunden zahlen, heißt es darin weiter.

Handelsblatt | 25. Januar 2012

Freie Fahrt für Plüsch und Plunder

Tuning und individuelle Ausstattungen liegen auch bei asiatischen Autokäufern voll im Trend. Davon zeugen die aktuellen Fachmessen. Doch was in westlichen Augen stark an Kitsch erinnert und von Japanern gerne als >kawaii<, zu deutsch >süß< - etikettiert wird, ist mehr als reine Gefühlsduselei. Schließlich handelt es sich bei dem Kawaii-Design für die japanische Autoindustrie um die Zukunft, erklärt Morinosuke Kawaguchi. Der Technik-Guru und Autor des Bestsellers >The Neon-Genesis of Geekly-Girly Japanese Engineering< ist Berater bei Arthur D. Little und stellt in den kommenden Wochen sein erstes Handy vor, das nicht nur auf Ästhetik basiert, sondern darüber hinaus die Gefühle der Menschen ansprechen soll. Denn das tradionielle Engineering eliminiert diese wichtigen emotionalen Aspekte, weil sie als unernst bewertet werden, warnt er.

Tagesspiegel | 14. Januar 2012

Kampf der Giganten

Apple, Amazon, Google und Facebook kämpfen um die Vorherrschaft im Internet. Trotz unterschiedlicher Geschäftsmodelle haben sie sich immer stärker zu Konkurrenten entwickelt. So wildert Amazon mit seinem "Kindle fire" erfolgreich im Apple-Tablet-Computerrevier. Amazon ist ein datengetriebenes Unternehmen, umreißt Karim Taga die Stärken des Online-Kaufhauses. Schließlich kennt man die Vorlieben seiner Kunden ganz genau, so der Partner von Arthur D. Little. Das macht Amazon gerade für die großen Studios in Hollywood für Kooperationen so interessant, erklärt der Experte. Und im Wohnzimmer kommt es zum Showdown am heimischen Fernseher um die Frage, über welche Plattform der Giganten der User auf filmischen und musikalischen Content zurückgreift.

 

Mannheimer Morgen | 12. Januar 2012

Vom AKW bis zur grünen Wiese

Der Abriss eines Kernkraftwerkes kann länger dauern als seine Errichtung. Zudem kommt er sehr teuer. Eon, RWE, EnBW und Vattenfall drohen aufgrund des Ausstiegsbeschlusses der Bundesregierung nun für den Rückbau der 17 betroffenen Anlagen Kosten in Höhe von rund 18 Milliarden Euro. Dies ist das Resultat einer aktuellen Studie von Arthur D. Little. Zwar machen die Betreiber selbst keine konkreten Angaben zu den Zahlen, doch auf Basis ihrer Beratungsexpertise auf dem Gebiet der Atomenergie haben die Consultants ausgerechnet, dass man für den Rückbau einer einzigen Anlage je nach Typ mit Ausgaben zwischen 600 und 1,2 Milliarden Euro rechnen muss. 

Wirtschaftswoche | 09. Januar 2012

Grüne Zukunft

Deutsche Startups erobern mit grünen Ideen die Weltmärkte. So hat sich das Kölner Unternehmen Greenpocket innerhalb kürzester Zeit hierzulande zum Marktführer entwickelt, wenn es um Software geht, mit deren Hilfe Verbraucher ihren ganz persönlichen Stromkonsum analysieren und optimieren können. Wie groß das Potenzial für diese smarten Stromzähler ist, haben die Experten von Arthur D. Little einmal ausgerechnet. Laut ihrer Einschätzung werden in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren rund 35 Millionen dieser Geräte allein in Deutschland installiert sein.

Financial Times Deutschland | 03. Januar 2012

Fahren mit Facebook

Das Auto mutiert zum Smartphone auf vier Rädern. Vor allem die Premiumhersteller basteln eifrig an zahlreichen Applikationen, um das Fahrzeug und seinen Besitzer mittels Twitternachrichten, Facebook oder andere Programme zu vernetzen. Doch die Bereitschaft der Kunden, dafür Geld auszugeben hält sich derzeit noch in Grenzen, erklärt Richard Beetz. Deshalb sind die Apps der Autoproduzenten weitestgehend kostenlos, so der Experte von Arthur D. Little. Schließlich kann sich insbesondere im wichtigen Firmenkundengeschäft kein namhafter Anbieter leisten, auf diesen Trend zu verzichten. Zudem verschaffen sie sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil im lukrativen Flottengeschäft.

Handelsblatt | 03. Januar 2012

Berater lieben die Freiheit

Arthur D. Little ist wieder in den Händen seiner Partner. Ein erfolgreicher Management-Buy-Out ohne externe Investoren sowie eine Darlehensoption in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro seitens der ehemaligen Muttergesellschaft Altran machten diesen mutigen Schritt möglich. Durch die neu gewonnene Unabhängigkeit hofft die älteste Consultingfirma der Welt wieder zu ihren unternehmerischen Wurzeln und mehr strategischer Flexibilität zurückkehren zu können, so Deutschland-Chef Fabian Dömer. Beratungsschwerpunkte bilden weiterhin die Bereiche Innovation und Technologie. Und weil der Markt in Europa stagniert, plant Arthur D. Little weltweites Wachstum durch die Zukäufe kleinerer Spezialisten.

Germany | Frankfurter Allgemeine Zeitung | 21. Dezember 2011

Mit einer einzigen Karte überallhin

Fast alle neun Millionen Einwohner Hongkongs sind mittlerweile im Besitz der so genannten Octopus-Karte. Damit lassen sich nicht nur bequem Restaurantrechnungen bezahlen, sondern darüber hinaus alle öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt. Unkompliziert kann ihr Inhaber so zwischen Taxi, U-Bahn, Fähre und Bus wechseln. Dank dieser Mobilitätskarte kommt man in keiner anderen Metropole derart schnell von A nach B wie in Hongkong. So lautet das Resultat einer aktuellen Studie von Arthur D. Little. Diese Smart-Card-Lösung findet nun auch in Europa viele Nachahmer. Hier sollen aber ebenfalls Car-Sharing-Angebote mit einfließen, denn laut einer Untersuchung von Arthur D. Little haben nur noch vierzig Prozent aller Einundzwanzigjährigen jederzeit ein Auto zur Verfügung. Zudem sinkt der Anteil der deutschen Männer kontinuierlich, die ein PKW ihr Eigen nennen, so dass dieses Mobilitätskonzept in Zukunft sehr an Bedeutung gewinnen wird.

Germany | Frankfurter Allgemeine Zeitung | 02. Dezember 2011

Ohne Auto mobil

Carsharing wird immer populärer. Allein im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Nutzer um 30.000 auf 190.000. Und dank sozialer Netzwerke und Smartphones gewinnen auch andere Konzepte wie Mitfahrerzentralen an Bedeutung. Insbesondere junge Mobilitätskonsumenten legen mehr Wert auf Flexibilität und grünen Lebensstil als auf Prestige. Genau deshalb engagieren sich auch zahlreiche Automobilproduzenten mittlerweile in alternative Konzepte zur Fortbewegung. Denn trotz der wachsenden Nachfrage nach Mobilität in den urbanen Ballungsräumen sinkt dort die Zahl der Haushalte, die über ein eigenes Fahrzeug verfügen. Dies zeigte eine aktuelle Untersuchung von Arthur D. Little.