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Germany, Düsseldorf - 29. Oktober 2009

Potenzial im Kundenservice weitgehend ungenutzt

Kundenservice als zentraler Angelpunkt der Unternehmensstrategie häufig noch unterrepräsentiert

Das Schlagwort der „Servicewüste Deutschland“ wirkt inzwischen arg abgegriffen, hat sich doch vermeintlich so vieles geändert. Doch die neue Untersuchung „Wertorientierter Service“ der Strategieberatung Arthur D. Little kommt zu dem Schluss, dass integrierter Kundenservice nach wie vor eher die Ausnahme als die Regel ist. Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie ist die Tatsache, dass dieser Kritikpunkt branchenübergreifend gilt. Vor allem Großunternehmen haben enormen Verbesserungsbedarf beim ganzheitlichen Umgang mit Kunden an ihren Interaktionskanälen wie Hotline, Self-Service Tools im Web, Filialen/Shops und Außendienst.

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Germany, Düsseldorf - 26. August 2009

Microversicherungen nachhaltig und rentabel gestalten

Neue Untersuchung von Arthur D. Little zeigt Finanzdienstleistern die Chancen des Einstiegs in den Versicherungsmarkt für Niedrigverdiener

Angesichts der weltweiten Konjunkturkrise sind insbesondere die vier Milliarden Menschen, die mit weniger als 2 US-Dollar täglich auskommen müssen, unvorhergesehenen Risiken wie Unfällen, Krankheit oder Naturkatastrophen ausgesetzt. Für die vom Abschwung betroffenen Finanzdienstleistungsunternehmen ließen sich durch gezielte Angebote für diesen großen und heterogenen Markt mit Mikroversicherungen neue Wachstumsquellen erschließen. Gleichzeitig könnten sie so das Vertrauen der Kunden wiedergewinnen und sich für global verantwortungsvolleres und nachhaltigeres Handeln einsetzen. Dies ist das Ergebnis eines heute von der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little veröffentlichten Berichts.

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Germany, Düsseldorf - 29. April 2009

Mobile Payments im Vormarsch – Unterschiedliche Chancen in Industrie- und Entwicklungsländern

  • Arthur D. Little schätzt das weltweite M-Payment Transaktionsvolumen in 2012 auf 250 Mrd. USD mit einer jährlichen Wachstumsrate von 68%.
  • In Industrieländern wird das M-Payment Transaktionsvolumen jährlich um 56%, in Entwicklungsländern jährlich um 76% wachsen. 2012 wird der Anteil der Industrieländer am gesamten Transaktionsvolumen 35% und der Anteil der Entwicklungsländern 65% betragen
  • M-Payment wird herkömmliche Zahlungssysteme in Industrieländern kaum substituieren können.
  • Trotz des heutigen Trends glaubt Arthur D. Little vor 2011 nicht an eine breite Markteinführung der Near-Field-Communication (NFC) Technologie in einem Grossteil der Industrieländer.
  • Gemäss Arthur D. Little wird M-Payment in Schwellenländern zum ersten geografisch weit verbreiteten bargeldlosen Zahlungssystem werden.

In den letzten fünf Jahren sind die M-Payment Märkte durch den Markteintritt verschiedenster Akteure und Angebotserweiterungen stark gereift. Der Wettbewerb war gekennzeichnet durch möglichst schnelle Markteintritte und Rivalitäten zwischen den verschiedenen Technologien, welche allesamt eine einfache Abwicklung von mobilen Transaktionen versprachen. Die Situation heute beweist jedoch, dass sich in vielen Ländern nur eine oder zwei mobile Zahlungsplattformen erfolgreich durchsetzen konnten, wie beispielsweise die „paybox“ in Österreich. Die grenzübergreifende Interoperabilität und Standardisierung bilden dabei die derzeitigen Hauptdiskussionspunkte unter den Marktteilnehmern. Obwohl die anhaltende globale Finanzkrise weiterhin Einfluss auf die Wertschöpfungsakteure ausübt, glauben die Berater von Arthur D. Little an die stetige Weiterentwicklung und das Wachstum von mobilen Zahlungsdienstleistungen über die nächsten Jahre. Das Wachstum von mobilem Breitband, die kontinuierliche Verbesserung von Mobiltelefonen und die Bevorzugung von mobilen Dienstleistungen durch die jüngere Generation wirken dabei vorteilhaft.

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Germany, Düsseldorf - 23. April 2009

Das islamische Finanzwesen wird erwachsen

Während die globalen Finanzmärkte im Wandel begriffen sind, werden Bankleistungen im Einklang mit der Scharia zu einer immer attraktiveren Option für westliche Investoren und Finanzinstitute. Im Rahmen des neuen Reports „Islamic Finance Comes of Age“ (Das islamische Finanzwesen wird erwachsen) beschäftigten sich die Berater von Arthur D. Little mit zehn ausgewählten Märkten der Region. Die besten Wachstumsmöglichkeiten bieten neben islamischen Anleihen, den so genannten Sukuk, auch Konsortialkredite, Projektfinanzierungen und Refinanzierungen sowie Aktienmärkte.

Wie der neue Bericht „Islamic Finance Comes of Age“ berichtet, nehmen die Aktivitäten im Sektor des Scharia-konformen islamischen Finanzwesens derzeit rapide zu und bieten der globalen Finanzdienstleistungsbranche bei ihrem Weg aus der derzeitigen Rezession vielversprechende Möglichkeiten. Die im islamischen Finanzwesen investierten Assets belaufen sich derzeit auf 800 Milliarden US-Dollar und könnten nach Einschätzungen der Berater in den nächsten sechs Jahren bis auf 4 Billionen US-Dollar anwachsen. Angesichts dieses Entwicklungspotenzials bieten diese Länder westlichen Finanzinstituten bedeutende Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Partnerschaften und der Erschließung globaler Märkte.

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Germany, Düsseldorf - 27. März 2009

Bargeldloses Europa? Kartenzahlungen als vielversprechende Wachstumschance für die europäische Finanzdienstleistungsbranche

Europäischer Markt für Kartenzahlungssysteme nach wie vor unterentwickelt / Bessere Bonussysteme für Kartennutzer gefordert / Kundennutzen noch zu wenig im Mittelpunkt der Produktentwicklung?

Düsseldorf, 27. März 2009. In einer neuen Untersuchung mit dem Titel „Tapping potential in Europe’s card market“ zeigt das Beratungsunternehmen eine verheißungsvolle Wachstumsperspektive für die europäische Finanzdienstleistungsbranche auf. Denn obwohl die Gesamtzahl der Karten sowie das Gesamtzahlungsvolumen jährlich weltweit um über 13 Prozent wachsen und inzwischen weltweit 6 Milliarden Karten in Umlauf sind, werden in Europa nach wie vor 80 Prozent aller Zahlungen mit Bargeld abgewickelt. Diese eindrucksvolle Zahl verdeutlicht das große Potenzial im europäischen Markt für Zahlungskarten. Zugleich zeigt der Bericht jedoch auch, dass die Branche dieses Potenzial nur anzapfen können wird, wenn sie den sich verändernden Kundenbedürfnissen gerecht wird und sich stärker an den attraktiven Bonussystemen reiferer Märkte orientiert.

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Germany, Düsseldorf - 08. Dezember 2008

M&A Kompetenz erforderlich für das Überleben von Banken in der Kreditkrise

Eine neue Studie von Arthur D. Little geht der Frage nach, wie Banken durch erfolgreiche Post-Merger-Integration ihren Unternehmenswert trotz des schwierigen Marktumfelds steigern können.

Die gegenwärtige Krise auf den internationalen Finanzmärkten wird den M&A-Aktivitäten in der Finanzdienstleistungsbranche in Europa neuen Schwung verleihen. So lautet das Resultat einer aktuellen Studie der weltweit tätigen Unternehmensberatung Arthur D. Little, dass innerhalb der kommenden drei Jahre zehn der heute fünfzig größten Banken Europas aufgrund von Konsolidierungsprozessen in der Branche verschwunden sein werden. Diese Entwicklung sowie die Tatsache, dass bis dato die Hälfte aller Zusammenschlüsse gescheitert sind, verdeutlicht, wie wichtig eine maßgeschneiderte und konsequent umgesetzte Post-Merger Integrationsstrategie ist, um am Ende erfolgreich zu bestehen. Laut des jüngsten Arthur D. Little Reports “Driving Banks‘ Value through M&A” sind es vor allem drei Faktoren, die die M&A-Aktivitäten bestimmen: Die Expansion in mittel- und osteuropäische Wachstumsmärkte, die Konsolidierung der reifen Märkte sowie eine Restrukturierung der Wertschöpfungskette. Angesichts der Kapitalknappheit in Verbindung mit dem Zwang, die Bilanzen zu entlasten, geraten die schwächeren Banken zunehmend unter Druck und der Trend zu Gunsten der Gewinner verstärkt sich.

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Germany, Düsseldorf - 03. Dezember 2008

Arthur D. Little: Deutsche Versicherungen im Europavergleich wenig kosteneffizient

Untersuchung der 50 größten europäischen Versicherungen / deutsche Institute schneiden lediglich mittelmäßig ab

Wie aus der  heute veröffentlichten Studie „Sleeker by Design“ der Unternehmensberatung Arthur D. Little, die sich mit der Kosteneffizienz europäischer Versicherer beschäftigt, hervorgeht, ist eine der direkten Auswirkungen der Kreditkrise auf die Versicherungswirtschaft die Verlagerung des Fokus auf finanzielle Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Studie haben die Berater das Verhältnis der Netto-Betriebskosten zu den Netto-Beitragseinnahmen der 50 größten Versicherungsgesellschaften aus dem Bereich Nicht-Leben über einen Zeitraum von 36 Monaten betrachtet. Die Berater gingen dabei insbesondere der Frage nach, welche Gesellschaften ein besonders niedriges (und damit vorteilhaftes) Kostenverhältnis zu den Beitragseinnahmen vorweisen, d.h. mit hoher Effizienz operieren und somit gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen dürften. Wie die Studie berichtet, sind insbesondere die skandinavischen Versicherungsgesellschaften führend in Sachen Kosteneffizienz während die deutschen Gesellschaften lediglich unterer Durchschnitt sind; auch die Schweizer Institute schnitten nicht viel besser ab. Den ersten Platz als kosteneffizienteste europäische Versicherung aus dem Nicht-Leben Bereich sicherte sich die französische Macif Assurances, gefolgt von der dänischen Topdanmark und der schwedischen Trygg-Hansa.

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Germany, Düsseldorf - 20. November 2008

Kredite für Milliarden: Microfinance

Kleinstkredite entwickeln sich zu neuem Finanzprodukt / Kreditkrise verhilft Ansatz zu neuem Aufschwung / Ein Ansatz für entwickelte Länder?

Microfinance-Konzepte haben bereits das Leben von Millionen Menschen entscheidend verbessert. Dabei sind es nicht länger nur Menschen in der Dritten Welt, denen das Konzept der Kleinstkredite geholfen hat, den Schritt in die wirtschaftliche Selbständigkeit zu wagen und sich somit von der Armut durch Eigeninitiative zu befreien. "Das Konzept", berichtet Gerrit Seidel, Managing Director Germany und Leiter des Geschäftsbereichs Financial Services Global, "steht vor enormen Zuwachsraten und könnte eines Tages auch in Europa Zuspruch finden. Denn es gibt nach wie vor Milliarden Armer, denen mit diesem Ansatz geholfen werden kann." Denn genau diese Gruppe mit problematischer Bonität hat derzeit ein Problem bei der Vergabe von Krediten. "Dabei", weiß Seidel, "sind diese Bedenken völlig unbegründet, da die Erfahrungen der Microfinance-Institute genau das Gegenteil beweisen. Ihre Rückzahlungsquoten sind deutlich höher als die der traditionellen Finanzdienstleister, so dass sie in Sachen Risiko/Rendite-Verhältnis nicht selten sogar besser abschneiden." Und weil der Bedarf an Kleinstkrediten auf rund 250 Milliarden Dollar veranschlagt wird, hat Microfinance das Potenzial sich zu einer bedeutenden neuen Anlageklasse zu entwickeln.

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